Ringbandkerne aus VITROPERM und VITROVAC
Ringbandkerne werden aus weichmagnetischen metallischen Legierungen "gewickelt". Ihre Vorteile sind höchste Permeabilitäten und eine hohe Temperaturstabilität. Wegen der wirbelstrombedingten Frequenzabhängigkeit der magnetischen Eigenschaften werden kristalline Legierungen (ULTRAPERM®) bei niedrigen bis mittleren Frequenzen (einige 10 kHz) eingesetzt. Amorphe (VITROVAC®) und besonders nanokristalline Legierungen (VITROPERM®) sind dagegen für viele Anwendungen auch bei höheren Frequenzen eine attraktive Alternative zu Ferriten.
Ringkerne sind wegen des gleichmäßigen Flussverlaufes die ideale Geometrie für weichmagnetische Kerne; nur bei Ringkernen stehen die magnetischen Materialeigenschaften ohne Abstriche zur Verfügung. Folgerichtig bietet sich der Ringkern bei hochwertigen Magnetlegierungen an. Besonders vorteilhaft sind hier nanokristalline Legierungen mit ihren überragenden Magnetwerten, der kostengünstigen Legierungszusammensetzung, einer sehr guten Temperaturstabilität und sehr günstigen Frequenzeigenschaften.
Hauptanwendungen für Ringbandkerne sind stromkompensierte Drosseln, präzise Stromwandler, schnelle Impulsübertrager, Leistungsübertrager und sättigbare Drosseln (Transduktordrosseln).
Hinweise zu Ringbandkernen

Bitte beachten Sie, dass Ringbandkerne aus sehr dünnen Metallfolien gewickelt werden. Durch die Oberflächen-rauigkeit der Bänder beträgt der effektive magnetische Querschnitt ca. 80 % des geometrischen Querschnittes. Bei den Außenabmessungen müssen durch Fertigungsstreuungen Toleranzen berücksichtigt werden, die als Grenzmaße in den Datenblättern berücksichtigt sind.
Hinweise zur Sachnummer und zur Fixierung von Ringbandkernen der VACUUMSCHMELZE GmbH & Co. KG finden Sie im nachfolgenden Download.

